Halb-ein-halb-aus
| Schwierigkeit: | 1,2 Punkte |
| Abkürzung nach dem numerischen System: |
8 1 1 ° |
Inhaltsverzeichnis |
Bedingungen für das Erlernen des Sprunges
Lehrwege
Methodische Reihe
Die ersten zwei kleinen Schritte sind extrem wichtig für die Qualität des endgültigen Halb-ein-Halb-aus. Den Halb-ein-Dreiviertel bis in die gestreckte Rückenlage zu turnen erscheint sehr einfach. Es ist aber wichtig, für alle weiteren Schritte, dass das in fester gestreckter Haltung geturnt wird und die halbe Schraube vor dem letzten viertel Salto beendet ist.
Jetzt wird dies weiter geführt bis zum Halb-ein-1 3/4, weiterhin immer unter Beachtung der vorher genannten Qualitätsmerkmale. Methodisch wird vorgegangen, wie beim einfachen 1 3/4-Vorwärts.
Schraubenbetonter Ansatz
Aus dem Halb-ein-1 3/4 kann dann die abschließende Schraube erarbeitet werden. Der Aktive dreht kurz vor der Landung schrittweise in Richtung Bauchlage (zur Sicherheit eher 4-Punkt-Landung auf Knien und Händen). Jetzt ist es nur noch ein kleiner Schritt mit ein wenig mehr Saltorotation auf die Füße zu turnen. Es ist auch sinnvoll, den Zwischenschritt zur 4-Punkt-Landung eine Weile auf niedriger Sprunghöhe zu üben. Dann ist bei gleicher Drehgeschwindigkeit und normaler Sprunghöhe die nötige Zeit sofort da.
Saltobetonter Ansatz
Hier wird vom Halb-ein-1 3/4 aus weiter bis zu den Füßen geturnt. Zunächst bis in die gestreckte Rückenlandung und danach auf die Füße. Damit kann der Turner mit den Hinweis am Ende statt der 1 3/4-Öffnung einen Barani turnen.
Ganzheitlicher Ansatz
Obwohl ich ihn "ganzheitlich" nenne, ist der Anfang bis zum Halb-ein-1 3/4 auch hierbei nötig. Unter bestimmten Bedingungen, guten Umsetzungsfähigkeiten des Springers oder einer Schraubenlonge, kann auch direkt eine Fliffisöffnung (oder Baraniöffnung) erwartet werden.