| Der Aktive ergreift die Finger des Trainers (eine Hand an Zeige- und Mittelfinger, die andere den Ring- und kleinen Finger, s. Bild 1). Ich bevorzuge die Hand auf der Seite des Aktiven (auf den Bildern die rechte), es kann aber auch die andere benutzt werden. Die rechte Hand hat den Vorteil, dass besser Kraft auf den Aktiven ausgeübt werden kann und die Kraft nicht schräg verläuft. Die Beine können nur unterstützt werden, indem mit der linken Hand über Kreuz unter die Beine gefasst wird (s. Bild 3). Der Vorteil der linken Hand besteht darin, dass die aktiven-nahe Hand zur Unterstützung der Beine frei ist.
Bei beiden Varianten muss der Helfer aber darauf achten, den Aktiven tief genug runter zu lassen, sodass dieser fest auf den Schultern aufliegt.
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| Bild 1
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Eine weitere Möglichkeit besteht darin einen Arm vor den Bauch des Aktiven zu halten. Dieser hält sich nun mit beiden Händen am Unterarm fest. Die beinnahe Hand kann diese gut unterstützen und auch mit der festgehaltenen Hand kann man arbeiten. Allerdings ist es vor allem für Kinder schwer sich am Unterarm eines Erwachsenen festzuhalten ohne die Armbehaarung zu missbrauchen. :)
Der Aktive bekommt nun die Anweisung sein Becken nach dem Absprung hoch zu heben, sodass er/sie waagerecht in der Luft liegt (fast gut auf Bild 2). Zur Landung sollen die Beine senkrecht zu Decke gestellt werden, wie es beim "Stempeln" demonstriert wurde.
Auf jeden Fall sollten (auf die eine oder andere Weise) die Beine unterstützt werden, da meist zu wenig Schwung benutzt wird. In seltenen Fällen kann es auch geschehen, dass die Knie auf die Nase plumpsen.
Hilfeleistung an den Beinen
Bei dieser Hilfestellung springt der Aktive frei ab. Der Trainer kann durch anfassen an der Hüfte eine Scheinsicherheit bieten, muss dann aber umgreifen.
Im Sprung greift der Trainer die Beine des Aktiven (idealerweise mit einer Hand von vorne, mit der andern von hinten) und unterstützt die letzte Flugphase des Springers. Zum Aufstehen können die Beine losgelassen werden (bei Anfängern nicht zu empfehlen) oder in die richtige Richtung geführt werden (dazu muss man die richtige Richtung kennen :))
Die Methode hat den Vorteil, dass der/die Aktive besser in der Endausführung des Sprunges unterstützt wird. Quasi dem Sprung noch der letzte Schliff gegeben werden kann.

Als Unterstützung des Übungsleiters kann eine Schiebematte hilfreich sein, wenn dieser noch unsicher ist in den Hilfeleistungen. Aber auch dann sollte sie nur kurze Zeit benutzt werden, weil die Aktiven sich sonst sehr schnell so sehr daran gewöhnen, dass sie nur noch schwer dazu zu bewegen sind ohne zu turnen. Das liegt dann nicht zuletzt am Mistrauen der Übungsleiterhilfe gegenüber.
Lehrweg mit Matte
Die Kinder können sehr selbstständig ohne Übungsleiter versuchen den Rückensprung in eine auf dem Trampolin liegenden Matte zu turnen. Einzige Anweisungen wären "Die Beine und die Arme müssen zur Decke zeigen!".
Die Matte kann nach vorne an eine Sicherheitsmatte gelegt werden und die Kinder turnen rückwärts in den Rücken. Das ist die einfachste Version, jedoch gewöhnen sich die Kinder möglicherweise das nach-hinten-springen an.
Dagegen kann man arbeiten, indem man die Kinder mit dem Gesicht zur Matte in den Rücken springen lässt. Nicht mit Schraube, sondern Auerbach. Auf diese Weise müssen sie den Bauch oder zumindest die Knie wie gewünscht weit nach vorne schieben. Allerdings ist das eine sehr anspruchsvolle Aufgabe und die Frage ist berechtigt, ob Anfänger, die den Rücken erst lernen diese Anforderung schon erfüllen können.
Eine weitere Variante ist es, die Matte in die Trampolinmitte zu legen. Der Turner springt nun in der Mitte der Matte und versucht den Rücken sofort auf der Stelle zu springen. Die meisten Schiebematten ermöglichen diese Technik. Einziger Nachteil ist natürlich, dass das Springen gebremst wird.
Rückensprung ohne Trainerhilfe
Dem Aktiven wird die Rückenlandung gezeigt. Dann soll er sich hinstellen (ohne zu federn) und ein Bein vorne hochheben bis es zur Decke zeigt. Das Standbein wird beim umfallen (alle fallen, außer Rhythmische Sportgymnastinnen) ganz am Ende schnell nachgezogen. Aufstehen kann ebenfalls in Schrittstellung erfolgen. Nach ausreichender Übung können die Beine zusammen aus leichtem Federn vorne hochgehoben werden.
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