Salto A
(Strecksalto)
| Schwierigkeit: | 0,6 Punkte |
| Abkürzung nach dem numerischen System: |
4 0 / |
| Der Salto ist leicht nach hinten gewandert. Man erkennt schon an Bild 2, dass er nicht auf der Stelle bleiben kann (Körperschwerpunkt liegt hinter der senkrechten Markierung). Das ist demnach auch der Zeitpunkt an dem die Korrektur ansetzen muss. |
Inhaltsverzeichnis |
Anmerkungen
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Sprungbeschreibung
Der Salto A ist ein gestreckter 1/1 Salto rückwärts. Er ist schwerer zu erlernen als der gehockte Salto, da man beim Salto A einen größeren Drehimpuls benötigt (3-4 mal so viel) um die ganze Drehung zu schaffen. Er wird eingeleitet indem man mit gestellten Armen im Tuch landet. Beim Absprung schiebt man die Hüfte nach vorne und überstreckt seinen Körper leicht. Direkt nach dem Absprung zieht der Aktive die Füße hinterher, sodass er komplett gestreckt ist. Die Arme werden lange senkrecht hochgehalten, erst nach einem halben Salto werden sie an den Körper gelegt. Der Körper durchläuft diese wie ein Zeiger einer Uhr. Nach 2/3 der Drehung visiert man einen Punkt vor an (am besten etwas vor dem Trampolin) und landet sicher auf beiden Beinen.
Bedingungen für das Erlernen des Sprunges
Salto C mit früher Öffnung, gestreckter Sprung in den Rücken
Lehrwege
Ganzheitsmethode
Für den Salto A gibt es keine speziellen Lehrwege. Am besten ist es, den Sprung einfach mal mit viel Höhe und einer Schiebematte "auszuprobieren".
Methodik über Salto B
Voraussetzung: Salto B mit durchgehend gestreckten Beinen
Der Aktive greift mit den Händen im Salto B nur bis zum Knie - turnt also einen recht "offenen" Salto B, dann Mitte der Oberschenkel und turnt dann erst den ganz gestreckten Salto A. Für ein umfassendes Körpergefühl bietet es sich an, den Aktiven auch einen deutlich überstreckten Salto A (also im Hohlkreuz) turnen zu lassen.
Mögliche Fehler
Ein häufiges Problem bei Rückwärtssalti, das beim Strecksalto noch extremer wird, ist, dass der Aktive nach hinten springt. Dies kann dadurch ausgelöst werden, dass man sich beim Absprung zu weit nach hinten lehnt oder aus Angst den Kopf nach hinten streckt. Dann muss man sich explizit darauf konzentrieren den Kopf gerade zu lassen.